„Es ist eine schöne Stunde, zu der ich alle Jahre gerne zum Mitfeiern komme“, betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gestern Abend im Kaufmännischen Vereinshaus bei der feierli-chen Übergabe der Meisterbriefe und Unternehmerbriefe — erstmals wurden auch dabei die jüngste und älteste Jungmeisterin und der jüngste und älteste Jungmeister geehrt. In Zeiten wie diesen sei es richtig Leistung und erworbene Qualifikationen besonders anzuerkennen, so Pühringer weiter. Oberösterreich stehe gut da. Die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer und ein deutlich über den Bundesschnitt liegendes Wirtschaftswachstum sprechen. „Wir werden Oberösterreich auch weiterhin wirtschafts- und arbeitsfreundlich gestalten“, versprach Pühringer. Das gehe aber nur mit starken Großbetrieben und den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen als Stütze der oö. Wirtschaftslandschaft. „Die Politik muss Rahmen setzen und sich möglichst wenig ins operative Geschäft der Unternehmen einmischen“, hob Pühringer mit Nachdruck hervor.
Auch Wirtschaftskammerpräsident Dr. Rudolf Trauner hob die Wirtschaftsdaten Oberösterreichs hervor: „Wir haben die niedrigste Arbeitslosenrate, die höchste Jugendbeschäftigung, die meisten Lehrlinge, die höchste Exportquote und ein hohes Wirtschaftswachstum. Um die Arbeitslosenrate weiter zu senken, brauchen wir aber ein noch höheres Wirtschaftswachstum.“ Dazu müsse man auf die Flexibilisierung der Arbeitszeit genauso setzen wie auf eine aktive Arbeitsmarktpolitik, Qualifikation, Forschung, Entwicklung und Technologie. „Mit der Meisterprüfung bzw. der Befähigungsprüfung haben die Absolventen jedenfalls eine Basis, ein Fundament für die weitere berufliche Laufbahn gelegt“, betonte Trauner hervor.
Dem pflichtete auch der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer OÖ., Ing. Günther Pitsch, bei: „Meister- und Unternehmerbrief stehen als Vertrauenssiegel für Qualität, Können, Neuorientierung und Innovation und bilden damit eine wichtige Basis für den unternehmerischen Erfolg.“ Qualifikation sei deshalb so wichtig, weil Qualifikation für Qualität steht und Qualität erzeugt Vertrauen. „Mit dem Meister- bzw. Unternehmerbrief haben die Absolventen eines der wichtigsten Markenzeichen der Wirtschaft erworben“, bekräftigt Pitsch.
16 Jungmeister mit Auszeichnung aus Oberösterreich |
||
Karin Kasinger, Burgkirchen |
Friseur und Perückenmacher |
Br |
Franz Friesenecker, Freistadt |
Kraftfahrzeugtechnik |
Fr |
Roland Gößweiner, Nußbach |
Bäcker |
Ki |
Klaus Furtmüller, Asten |
Überlassung von Arbeitskräften |
LiL |
Sandra Grasser, Enns |
Fußpflege |
LiL |
Miroslav Balog, Linz |
Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger |
LiS |
Eva Maria Fellner, Linz |
Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger |
LiS |
Martina Steiner, Linz |
Fußpflege |
LiS |
Maria Lettner, Perg |
Konditor |
Pe |
Friedrich Florian Dallinger, Kirchheim |
Schlosser |
Ri |
Martin Mairhofer, Sierning |
Kraftfahrzeugtechnik |
StL |
Süleyman Sulanc, Steyr-Gleink |
Überlassung von Arbeitskräften |
StL |
Johannes Mayr, Gramastetten |
Bäcker |
UrU |
Elisabeth Sulzberger, St. Georgen |
Konditor |
Vö |
Gerald Johann Wesenauer, Loibichl |
Tischler |
Vö |
Franz Hitzenberger, Bad Wimsbach/Neydh. |
Kraftfahrzeugtechnik |
WeL |